Herzlich Willkommen, Baruch HaShem und Welcome!

Wir, das Team von iLANOT freuen uns, ab heute auf unserem Firmen-Blog in regelmäßig-unregelmäßigen Abständen Beiträge aus unserem Arbeits“alltag“ zu posten. Das werden natürlich keine Firmeninterna sein (hat sich da jemand schon zu früh gefreut?), sondern Postings rund um die Themen Genealogie, jüdische Geschichte, Israel, Erbenermittlung und auch ein paar (langweilige) juristische Hinweise.

Eine Erbenermittlungsfirma zu führen bedeutet unweigerlich sich mit Lebensgeschichten und Schicksalen aller Art zu beschäftigen und wer damit einmal angefangen hat – lässt entweder sogleich wieder die Finger davon oder kommt nicht mehr davon los. Und wer sich darüber hinaus auf die jüdische Genealogie und Erbenermittlung spezialisiert, muss wissen, worauf er sich damit gleichzeitig einlässt: den Holocaust. Egal in welche „Richtung“ hier genealogische Recherchen betrieben werden – der Holocaust ist schon da, ehe man auch nur einen Stammbaum angelegt hat. In unserer Arbeit als Auswirkung unserer jüdischen Kunden, als Vernichtungsmaschinerie ihrer Eltern oder Großeltern und als Dämon kommender Zeiten von wiederum der Vorfahren der Vorfahren unseres Klientels.
Der Holocaust in der jüdischen Genealogie und Erbenermittlung bestimmt die vergangenen 100 Jahre.
Ohne despektierlich sein zu wollen, aber man muss schon „hart gesotten“ sein, um sich täglich mit den tragischen, meist tödlich geendeten und katastrophalen Schicksalen einzelner Familienmitglieder und auch einer gesamten europäisch-jüdischen Familiengeschichte zu beschäftigen. Hart gesotten und gleichzeitig voller Empathie – und natürlich Interesse. Denn – die tragische Geschichte einer recherchierten jüdischen Familie ist das Eine – das andere aber ist der reelle Kontakt mit den lebenden Nachkommen. Hierzu sind nicht nur fähige ErmittlerInnen und organisierte SachbearbeiterInnen nötig – die nach Kunden- und/oder Auftragsnummern ihr Tagewerk vollbringen – sondern Menschen! Nummern gab es in der vergangenen deutschen Geschichte genug.

Die Firma iLANOT folgt hier ihrem Gründungsmotto: Meet the past in the future. Now!
Das ist der Leitfaden, den die beiden Gründerinnen und heutigen Gesellschafterinnen Christiane Kehrel und Beate Nowack leben und vorgeben. Es geht um Menschen und Menschen sind nicht nur eine Zahl und nicht nur eine Kundennummer.
In diesem Sinne wird es auf unserem blog vornehmlich um Menschen gehen. Menschen, deren Lebensweg und Schicksal wir entweder recherchiert haben oder die uns zugetragen werden. Und immer nur mit deren Genehmigung – sofern es noch Nachkommen gibt, die noch genehmigen können.

Je nachdem werden wir die Namen so kürzen oder verändern, dass ein Rückschluss auf noch lebende Personen unmöglich ist.

Wir freuen uns auf die Begegnung mit Ihnen!
Ihr iLANOT Team